Drei aus dem Team von MARIDAL – Dr. Daniela Ahrens (ITB), Heiko Duin (BIBA) und Dr. Gesa Friederichs-Büttner (wisoak) haben am 20.12.18 das Serious Game Hafenspiel aus dem ArKoH-Projekt in einer Bildungszeit der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen (wisoak) zum Thema Englisch für Hafenbeschäftigte erprobt. Hierfür durften die 8 Teilnehmer (es waren alle männlich!) das Modul des Hafenspiels zum Thema maritimes Englisches nach einer kurzen Einführung am PC explorieren. Im Anschluss haben wir einen Fragebogen verteilt und in einer Diskussion Feedback eingesammelt.

Die Ergebnisse zur Usability waren insgesamt positiv – der System Usability Scale lag bei 71,47 Punkten, das ist knapp über Durchschnitt – also nicht übel. Das Spiel hat fast allen zumindest gut, teilweise sogar sehr gut, gefallen und der Schwierigkeitsgrad der Fragen galt außer bei einer Person als angemessen.  Es waren sich außerdem alle einig, dass die Aufgabenstellungen praxisgerecht waren. Jedoch – und nun kommt der Casus Knacksus – ist diese spielerische Art des Lernen in dem Arbeitskontext der Teilnehmenden nicht immer anwendbar.
Der Frage nach einem möglichen Einsatzszenario sind wir auch in der Diskussion nachgegangen. Hier kamen Anregungen, die weniger in die Richtung des arbeitsintegrierten Lernens auf dem Pier o.ä. tendierten (denn dort dürfen die meisten gar nicht mit einem mobilen Endgerät rumlaufen), sondern es kamen Hinweise, dass das Spiel gut geeignet wäre für Auszubildende in der Hafenschule.